Spiro’s World

Everything changes…

Archiv für Arbeiten

Back to winter

Ja, ihr habt richtig gelesen: Ich bin wieder in den Winter zurueckgekehrt, besser bekannt als Schwarzwald… Nachdem ich den Schock ueber den noch immer in zu grossen Massen vorhandenen Schnee (vor allem in Furtwangen, da is es leider mehr geworden ueber die Ferien…) verdaut hab, bin ich nun heil aber erschoepft in meiner Wohnung angekommen. Ich muss wohl noch hinzufuegen, dass ich nicht gedacht haette, mich so zu freuen, hier anzukommen, aber es war wirklich wie heimkommen. Tuere auf, der vertraute Geruch von der eigenen Wohnung, die eigene Dusche und hoffentlich sehr bald wieder das eigene Bett :) Tja, so stell ich mir heimkommen vor.
Zu meinen Semesterferien laesst sich nicht allzuviel sagen, denn ich hatte nicht so viel Ferien wie ich wohl gern gehabt haette (oder auch gebraucht haette) aber doch waren sie witzig und ereignisreich, aber eben auch anstrengend und voll mit frueh aufstehen…
Mein Praktikum hat mir in sofern nicht nur etwas gebracht, weil ich nun mit Bohr- Fraes- und Drehmaschinen umgehen kann, sondern auch, weil ich so einmal einblicke hatte, in das Arbeiten und Leben eines Arbeiters, der jeden Morgen aufsteht, sich an Maschinen stellt, immer die selben Dinge macht und abends wieder nach Hause ins Bett geht, mit dem Gedanken, morgen wieder das selbe machen zu duerfen. Aber ich durfte auch die Erfahrung machen, dass man solche Werkstatt-Arbeiter nicht einfach ueber einen Kamm scheren kann, nein. Natuerlich gibt es die einen, typischen Arbeiter, die in den Vesperpausen ihr Pfund Brot auspacken, die Packung Wurst dazu, die dann auch dementsprechend aussehen und zudem uebers Internet ihre Frauen suchen (weiss nich, ob das ueberhaupt ein Arbeiterklischee is, aber fuer mich isses eins geworden… Und achja, nicht nur irgendwie uebers Internet, nein. Kwick scheint da ganz gross im Rennen zu sein :/ ) aber manche ernaehren sich von Ananas zum Mittag oder vegetarischen Frikadellen, andere dagegen sind echt schraeg drauf und haben vor, Psychologie zu studieren. Somit kann man sagen, wurde mir nie langweilig, vor allem die letzten 2 Wochen nicht, da es einen netten Kollegen gab, der gerade erst aus Indonesien zurueckkam und mich immer wieder nett mit: Hey Dicke, oder aehnlichen Dingen begruesst hat ;)
Nun werde ich mich noch ein wenig auf morgen frueh vorbereiten und dann relativ bald ins Bett gehen, denn der Tag war anstrengend und ich muss noch ein wenig Energie tanken fuer die Woche, denn sehr bald werden wieder Erstsemesterpartys beginnen… Da muss man ja schliesslich fit sein!

1. Arbeitstag

Bevor sich viele wundern, wo mein riesiglanger Blogeintrag ueber Paris bleibt: Der wird sehr bald folgen. Zuerst muessen die Bilder sortiert, bearbeitet und eingestellt werden und dann wird auch noch ein kleiner Film folgen. Jetzt allerdings werde ich kurz ueber meinen ersten Arbeitstag in der Lehrwerkstatt berichten, denn von diesem besagten Tag bin ich sehr erledigt und erschoepft und werde deswegen nur kurz die wichtigsten Erfahrungen des Tages zusammenfassen:
Sehr frueh morgens um 7 Uhr beginnt meine Arbeit fuer die naechsten 4 Wochen, was fuer mich doch eine grosse Umgewoehnung ist, denn theoretisch geht es nirgens und niemals vor 8 Uhr los, meistens an der Hochschule sogar erst gegen halb 10. Also begegnet man morgens um 7 Uhr sehr mueden Menschen und lernt viele neue Namen kennen (wo mein Namensgedaechtnis so wie so bekannt dafuer ist, schlecht zu sein). Zur ersten Vesperpause hoert man dann schon die ersten Witzbolde scherzen (man bedenke, es ist Montag frueh): Boah. Diiie Woch’ zieht sich abr scho’ wiedr! Und man denkt sich: Das kann ja noch wirklich heiter werden :)
Was ich ausserdem noch an diesem ersten Arbeitstag so alles gelernt habe:
… dass man stundenlang an ein und demselben Stahlklotz feilen kann ohne merklichen Unterschied
… dass Sicherheitsschuhe sicher auch gut fuer die Rofa geeignet sind und eigentlich sehr grosse Aehnlichkeit mit Buffalo3000 haben
… dass Azubis wohl in jedem Job die „Maedchen fuer alles“ sein muessen
… dass Feilen sicher nicht zu meinen Staerken gehoert, man koennte eher sagen ich hab eine grosse Schwaeche an mir entdeckt
… dass man schon nach einem Tag arbeiten (gleichzusetzen mit feilen heute) Muskelkater bekommen kann
… und last but not least dass ich sehr viel lieber wieder in Paris waere…